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Ich erzähle über Alles, was mir in den Sinn kommt...

29.1. Cape Foulwind - Robbenkolonie

Heute ist ein Fahrttag - von Kaiteriteri geht es möglichst weit nach Süden in Richtung Hokitika. Trotzdem möchte man ja etwas sehen und da traf es sich gut, dass ich gestern einen Guide gefragt habe, was man noch machen könnte auf der Strecke. Der Stopp des Tages ist also Cape Foulwind bei Westport - dort siedeln einige Robben. Der Weg ist wie immer einfach zu finden und dank Fernglas und geliehenem Fotoapparat kommen auch die recht weit entfernten, gut getarnten Jungs und Mädels nah genug an die Linse. (Da ich wenig Zeit für die Bildbearbeitung habe, müsst ihr leider ganz genau schauen oder warten). Bemerkenswert ist mal wieder die gute Infrastruktur - nicht nur, dass die Straße im Niemandsland gut ist, es gibt Toiletten und einen befestigten Weg mit Hinweisschildern. Prima! Auf dem Parkplatz begrüßt ein frecher Weka die Besucher. Auch dafür gibt es ein Infoschild und ich wollte schon…

28.1. Abel Tasman

Heute war ein Tag ohne große Fahrt. Grund war ein Kayak- und Wanderausflug durch den Abel Tasman Nationalpark. Dieses Kleinod ist sicherlich einer der schönsten Nationalparks Neuseelands und bietet tolle Strände, unberührte Natur und tolle Wanderwege. Das Kayak-Fahren am Morgen war super. AJ, die heute die Aufgabe hat die Gruppe anzuleiten und die Flohhaufen beisammen zu halten ist extrem nett und motiviert mit ihrer Art ("Ohhh... I SOOO want to go kayaking now!", "I just love to kayak at this time of the day!", ...). Ich nehme ihr das sogar ab. Mit dem Kayak geht es in einer kleinen Gruppe von drei Booten plus Chefin direkt am offenen Meer entlang von Strand zu Strand. Wir sehen drei Mal einen kleinen Pinguin. Die süßen Dinger sind so nah, dass man sie am Liebsten greifen und knuddeln mag. Die Jungtiere können noch nicht durch einen kurzen Tauchgang fliehen, da ihre Federn zu…

27.1. Nelson

Die Stadt Nelson gehört zu den größeren Städten der Südinsel, auch wenn es für mich als Deutschen wie ein verschlafenes kleines Nest aussieht. Nett ist der Wildwest-Flair und billig ist wie immer nur der Pizza Hut. Es ist eine nette Station um sich die Beine zu vertreten, aber bleiben muss man wohl nicht. Wirklich spannend ist jedoch die Tatsache, dass man hier im Norden der Südinsel einen Tidenhub (Differenz von Ebbe und Flut [ja! Ohne nachlesen kenne ich dieses Wort!]) von über vier Meter hat. Sieht man an dem Bild unten - kein Meer, obwohl da eines sein sollte.

27.1. Durch Marlborough County

Zum Glück hat diese Gegend nichts mit dem Zigaretten-Mann zu tun, denn hier ist das Land von Wein und Bier. Wenn es nicht gerade in einen tiefen Abgrund geht ist neben der Straße ein Weingut oder eine Hopfenfarm. Außerdem gibt es große Kuhherden und zumindest einige Schafe zu sehen. Faszinierend finde ich immer wieder wie freundlichen Neuseeland ist. Sogar die Straßenschider. Wo bei uns vor einer Kurve die Geschwindigkeit per Verbotsschild reduziert wird, hat man hier Hinweisschilder, die sagen: "Hey Bro - hier solltest du es mit 45 km/h versuchen." Und ich muss sagen - sie haben recht!

27.1. Interislander Fähre

Heute geht es über die Cook Strait. Dieser dünne Graben zwischen den beiden Hauptinseln sorgt für eine sehr windige und teilweise tückische Überfahrt. Die Crew ist außerordentlich gut organisiert und bringt Motorräder, Autos, Camper, Caravans, ja sogar einen Truck und bis zu 60 Eisenbahnwaggons wohlgeordnet und in aller Ruhe an Bord. Man wird gut eingewiesen und fühlt sich in guten Händen. Während der Fahrt ist man auf dem Passagierdeck und kann Foodcourt oder Kino genießen. Tatsächlich drücken sich die Meisten auf dem AUßendeck herum, sobald die Marlborough Sounds in Sicht geraten. Leider lässt sich die Schönhheit dieser Abfahrt kaum in Bildern einfangen und nicht in Worte fassen.

26.1. Wellington Te Papa

Heute war ich im Nationalmuseum Neuseelands: Te Papa. Dieses riesige Bauwerk mit Ausstellungen über die Siedlungszeit, die Maori aber auch über die naturgeschichtliche Entstehung sowie die anhaltenden Änderungen an der Landschaft des Landes kann völlig kostenfrei besichtigt werden und verschluckt im Zweifelsfall einen ganzen Tag. Kleiner Tipp: es gibt im Gebäude kostenlos WLAN - nicht schnell aber gut genut um den Lieben eine Mail zu schicken. Derzeit schmücken übrigens drei Protagonisten des Hobbit-Films den Eingangsbereich: Ein weiterer Renner ist eine hochdetaillierte Karte Neuseelands, die beim Drauftreten Bilder an der Wand erscheinen lässt.

25.1. Hyderabad Schiffswrack

Die ersten Minuten des Morgens verbringe ich beim Wrack der Hyderabad - einem Schiff, dass vor mehr als hundert Jahren an Foxton Beach auflief. Das Wrack selbst ist vor über vierzig Jahren im ständig wachsenden Dünenmeer versunken - nur ein großer, blauer Pfosten markiert noch den Ort des Unglücks. Trotzdem ist es ein wunderschöner Ort, da die Tasmanische See sich etwas zurück gezogen hat und ein breiter Streifen Strand als Straße genutzt werden kann. Ich treffe freundliche Kiwi, die den Weg zum Wrack erklären, ein älteres Pärchen macht Picknick, drei Männer haben ihre langen Angeln ausgeworfen. Einfach idyllisch und schön.

24.1. Huka Falls

Gleich nach den Two Streams ging es nach Norden zu den Huka Falls. Diese "Wasserfälle" sind eigentlich ein Abschnitt Stromschnellen. Ein Fluss wird extrem komprimiert und rast mit sehr hohem Druck durch einen Felskanal. Absolut beeindruckend und die Farbe des Wassers ist einfach grandios. Trotzdem kann ich nicht lang bleiben, da es heute noch viel zu sehen und zu fahren gilt.

24.1. Two Streams Hotwater

Wie beginnt man einen guten Morgen? Mit einem heißen Bad! Leider ist das im Camper schlecht möglich und ein Hotelzimmer mit Badewanne ist nicht gerade günstig. Zumal man den Campervan schon hat. Zur Rettung naht... Mutter Natur. Zumindest in Neuseeland ist die gute Frau echt nett und hat eine natürliche Badewanne mit Wechselbad und einstellbarer Temperatur geschaffen. Die Stelle bei Taupo heißt "Two Streams", da sich ein heißer und ein kalter Fluss treffen. Dort haben sich ein paar Becken gebildet - je näher man am heißen Strom ist, desto wärmer wird es. Der kalte Fluß ist echt kalt und der heiße wirklich heiß. Also Vorsicht beim Nachahmen!

23.1. Kairakei Thermal Valley Camping

Das Ziel für heute ist erreicht - ein Campingplatz in der Nähe von Rotorua. Eigentlich ist das hier sehr nahe bei Taupo, wo es erst nach Rotorua hin gehen sollte. Naja... wieder mal Umplanen. Die Gastgeber hier sind sehr nett und redseelig. Ich bekomme sogar ein Stück Rum-Rosinen-Keks als ich nach Waschmittel frage. Das muss ich dann etwas später dezent entsorgen - Rosinen und Rum... Der Campingplatz ist sehr idyllisch gelegen - mitten im Wald. Dazu haben die Besitzer einen kleinen Zoo an Tieren gezüchtet, die frei auf dem Platz herumlaufen. Also Campertür immer schön zu lassen, sonst sitzt die Entenmama mit ihren Jungen am Tisch.