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Ich erzähle über Alles, was mir in den Sinn kommt...

24.12. - Heiligabend mit Regen, Delphinen und ein bisschen Heimat

An Heiligabend bin ich als Kind gern sehr früh aufgestanden um zu schauen, ob es denn ausreichend Geschenke gab (gab es immer!). Auch dieses Jahr bin ich früh aufgewacht und habe etwas verschlafen dem Regen zugeschaut, wie er die Scheiben des Campervans befeuchtet. Dumm nur, dass es heute auf die Bucht raus geht und der Trip schon bezahlt ist. Bei Regen ist ein Ausflug im offenen Boot nicht so dolle. Bay of Islands in Wolken Außerdem musste ich noch klären, ob es direkt nach der Bootstour im Affenzahn gen Westen geht nach Opononi. Ein Studium der Wetter-App half weiter - bei Regen macht es wenig Sinn sich auf eine Sanddüne zu stellen. Oder die Sanddüne von Weitem fotografieren zu wollen. Also bin ich zum Camp-Chef und habe eine Nacht verlängert. Mit Rabatt, da die Preise ab heute eigentlich um knapp 10% ansteigen - ich habe nochmal den alten Preis gezahl.

23.12. Camperübernahme, Einkaufen - ab nach Paihia

Heute gibt es wenig zu sehen, weil einfach keine Zeit war sich umzuschauen. Frühmorgens aufstehen und die Koffer wieder zu bekommen. Dann zum Flughafen. Statt wieder über 60 € zu zahlen ging es dieses Mal mit dem Airport-Bus für 16 Dollar pro Nase zum internationalen Terminal und von dort mit einem kostenlosen Shuttlebus zur Camper-Vermietung - einfach nur 5 Minuten weit weg. Dort ging alles hochorganisiert ab und innerhalb von 20 Minuten steht man mit dem Campervan herum und fragt sich - was nun. Etwas geärgert habe ich mich, weil es diese Mal ein Camper ist, der ohne Klimaanlage im Schlafbereich auskommt. Zumindest eine Heizung gibt es, aber jetzt im Hochsommer wäre mir etwas Kühlung wichtiger gewesen. Jetzt geht es die ersten Meter auf die Straße - Linksverkehr, jede Menge Kreisverkehre, ungewohnt langes, schweres, hohes Fahrzeug und... weit entfernt vom Spritzigen Anfahrtsgefühl meines BMW. Aber es geht. Zumindest heute habe…

22.12. Auckland anschauen

Ahhhh... neuer Tag, neues Glück! Ich habe ab 2 Uhr morgens geschlafen und insofern auch prima bis halb 7 oder so. Das war dann auch prima, da ich die ersten Sonnenstrahlen über Auckland beobachten und dann einen kleinen Spaziergang durch die Stadt machen konnte. Vor sieben macht übrigens auch in Auckland kein Geschäft auf und die Cafe-Besitzer schauen dich komisch an. Mitten in der Stadt im Supermarkt hab ich Brötchen geholt - angeblich Ciabatta, aber tatsächlich ziemlich süß und extra-weich. Tee gibt es auf dem Hotelzimmer und so gab es Frühstück mit Nudossi-Brötchen und Tee. Anschließend bin ich zum Hafen runter und habe ziemlich beeindruckende Schiffe gesehen - ob die 20 Meter hohen Masten irgendwelche Defizite überdecken sollen konnte ich nicht fragen, die Jungs an Bord waren alle am Arbeiten. Anschließend ging es ins Maritime Museum. Eine wirklich schöne, kleine Ausstellung mit allerlei Booten aus den verschiedenen Besiedlungswellen. Wirklich riesig…

21.12. Auf nach Mittelerde

So! Neuseeland hat mich wieder! Nach dem Flug nach Singapur im A380 (ich hätte mir jetzt mehr erhofft, aber in der Holzklasse ist nicht viel zu holen), ging es nochmals knapp 10 Stunden bis Auckland. Der zweite Abschnitt war ein gefühltes Downgrade, da hier der Bildschirm am Sitz kleiner und auch die Filmauswahl geringer war. Da sich die Frage sicherlich vor Allem meine Tanten stellen: nein, ich bin nicht verhungert und hier unten seht ihr eine Auswahl der Speisen, die geboten wurden. Ich war mutig und habe mich an die thailändische Küche gehalten. Von den vielen Pilzen war ich nicht sonderlich angetan. Dafür war das Eis toll! Singepore Airlines Essen Singepore Airlines Essen Weihnachtsstimmung im Flieger Und es gab kostenlos Baileys und diverse Cocktails. Ich habe natürlich nicht zugegriffen, zumal mein Hals- und Nasentrakt seine üblich Ich-habe-keinen-Stress-mehr Show abzieht und meint ich wollte mal krank werden. Nix da. Da mein…

Vorbereitung ist alles

Auch bei der dritten Reise nach Neuseeland kann ich nicht unbedarft Losfliegen und es auf mich zukommen lassen. Darum hab ich auch dieses Mal etwas an Vorbereitungszeit investiert und die Reise in Excel (Also LibreOffice Calc) eingezwängt. Folgende Listen sind es dieses Mal: Die Listen lade ich euch vielleicht hoch, oder ich mach mal Copy&Paste oder als PDF. Aber nicht mehr heute - ich hab will euch mit meiner Route ja noch überraschen!

30.1. Entlang der Westküste

Nach unserem Besuch in Hokitika treibt es mich die Westküste entlang weiter nach Süden. Wieder geht es durch abwechslungsreiche und fantastische Landschaften. Immer wieder geht es über einspurige Brücken, die über atemberaubend blaue Flüsse gespannt wurden. Diese spezielle Färbung stammt vom Felsenmehl, welches vom Wasser mitgeschleppt wird. Auch fällt auf, dass sich die Landwirtschaft ändert. Es bleibt bei der Viehzucht, aber Rinder werden seltener, dafür sind endlich riesige Mengen an Schafen zu sehen. Außerdem etwas, dass es vor vier Jahren in diesem Maße nicht gab: Rotwild. Das wurde wohl erst in den 70er Jahren als Produkt entdeckt und ist schon durch die eine oder andere Krise gegangen, wie das Manager Magazin schreibt.

30.1. Hokitika

Heute morgen geht es nach Hokitika - dem Greenstone-Mekka Neuseelands. Wer etwas aus diesem Material haben will, oder sehen will, wie es bearbeitet und in Form geschliffen wird, der sollte hier einen Stop machen. Wenn man diesen Uhrenturm hier sieht, steht man im Herzen der Stadt: Um weitere Attraktionen zu schaffen bemüht sich der Ort darum anders aufzufallen. Was vor vier Jahren noch nicht da war ist heute scheinbar eine große Sache: Die Strandgut-Ausstellung. Hier ein paar Highlights:

29.1. Neuseeländische Freundlichkeit

Die Freundlichkeit Neuseelands und seiner Einwohner spiegelt sich an vielen Stellen wieder - angefangen bei Wegbeschreibungen, über Tipps bis hin zu Verkehrsschildern. Ja... Verkehrsschilder können freundlich sein. Bei uns kennt man ja vor Allem Verbotsschilder im Straßenverkehr. Keine Fahrräder, keine Autos, Parkverbot, ... Natürlich kennt man auch in Neuseeland Verbote. Besonders was das Einschleppen von Pflanzen und Tieren angehen, verstehen die Leute hier wenig Spaß. Trotzdem können auch Verkehrsschilder freundlich sein: Neben dem Hinweis, dass man seinen Camper hier parken kann steht leider auch "No Camping" - man darf dort also nicht über Nacht stehen. Direkt darunter gibt es aber eine Karte mit dem Hinweis, wo man sich denn hinstellen darf. Daumen Hoch für Neuseeland!

22.1. Strand von Opononi

(Nachtrag) Am Dienstag dem 22. bin ich auf dem Weg zum Trounson Kauri Park auch an Opononi vorbei gekommen. Der unscheinbare Ort hat meine Aufmerksamkeit nicht erregt, wohl aber die sehr hohe Düne. (Klick für größeres Bild) Man fährt gerade einen Hügel hinauf, der sich eigentlich als Berg qualifiziert und sieht plötzlich und für nur kurze Zeit etwas surreales. Strand, aber so hoch wie ein Berg. Dann verschwindet es wieder aus der Sicht, weil die nächste Kurve kommt. Dann wieder - Strand, nur riesig groß. Ich habe also etwas waghalsig angehalten und ein paar Fotos gemacht. Nur um dann zwei Minuten später eines der vielen grünen Schilder zu sehen, die in Neuseeland sagen: "Besucher, halt doch mal an - hier gibt es was zu sehen!". Hätte ich mir das Abfahren und Auffahren auf der engen, schlecht einsehbaren Straße sparen können. Dank Google Maps weiß ich jetzt, dass dieser Hügel aus…